Zwei der Schwerter – Frieden

Entscheidungskraft, die geistigen Frieden bewirkt


Die Zwei der Schwerter ist die vom Geist getroffene Wahl oder Entscheidung, die die Qualität des Friedens, der Befriedigung, der Klarheit hervorbringt.


Zwei der Schwerter - Frieden
Befinden sich Inneres und Äusseres im Einklang, kann wahrer Frieden entstehen. Du brauchst jetzt nicht mehr zu kämpfen oder dich zu wehren, du hast alle Voraussetzungen für einen echten Frieden bereits geschaffen. Wenn alle Waffen ruhen, wenn eigenmächtiges Wollen nicht mehr unser Handeln beeinflusst, wenn sich unser Wille im Einklang mit den äusseren Umständen befindet, dann können Harmonie und Frieden in unserem Leben Einzug halten. Das ist der Frieden, nach dem sich unser Herz sehnt.

Affirmation

Ich höre auf zu kämpfen und lasse das geschehen, was geschieht.

Positiv

Wahrer Frieden vereint Gegensätze. Er wächst aus dem Boden unseres Einverstanden-Seins mit allem, was ist. Ein Mensch, der das Göttliche in sich selbst gefunden hat, sieht sich selbst und die Welt mit allen Schwächen und Stärken, mit allen Unzulänglichkeiten, und er weiss, dass es perfekt ist. Er ist sich bewusst, dass alles zum Spiel des Lebens gehört und dass alles seine eigene Schönheit in sich trägt. Sein inneres göttliches Wesen verbindet das Innere mit dem Äusseren und verändert dort etwas, wo Veränderung Verbesserung bedeutet. Er ist einverstanden mit allen Aspekten der Wirklichkeit und feiert dankbar die Geschenke des Lebens.

Negativ

Frieden gibt es nur, wenn der Weg, den wir gehen, bereits Frieden ist. Frieden kann nicht durch Verleugnung des Störenden zustande kommen oder mit Gewalt erzwungen werden. Wenn wir Unangenehmes verdrängen oder offene Auseinandersetzungen vermeiden, schliessen wir wichtige Aspekte des Lebens aus. Wenn unsere persönlichen Ängste und Bewertungen wichtiger sind als die Wahrheit, verursachen wir Trennung und Leiden. Damit befinden wir uns bereits wieder im Kampf gegen das vermeintliche Böse.