Acht der Kelche – Trägheit

Hemmung, Gefühlsstau, Unklarheit, Sumpf


Die Acht der Kelche steht für den emotionalen Zustand der Erschöpfung, der Müdigkeit, des Ausgelaugt- und Ausgebranntseins.


Acht der Kelche - Trägheit
Du lebst an deiner inneren Wahrheit vorbei. Die Acht der Kelche ist das Resultat der Selbstüberforderung, der Missachtung der eigenen Grenzen oder der übermässigen Erfüllung von Bedürfnissen anderer Menschen. Du hast bereits zu viel von deiner Energie an Menschen verschwendet, von denen nichts zu dir zurückgeflossen ist. Sie sind wie Fässer ohne Böden und du hast versucht, sie mit deiner Energie zu füllen. Jetzt fühlst du dich leer und ausgesogen. Die Lage ist kritisch, weil du immer mehr Energie und Freude verlierst. Verändere dein Umfeld und versuche nicht an festgefahrenen und starren Beziehungen festzuhalten – sie kosten dich zu viel Energie. Lerne dort Nein zu sagen, wo für dein Gefühl ein Nein die richtige Antwort ist.

Affirmation

Ich achte darauf, wo ich meine Energie verliere, und ändere diese Situation.

Positiv

Wenn wir uns von unserer inneren Wahrheit entfernen, schaffen wir schmerzhafte Erfahrungen. Je sensibler wir sind, desto stärker betrifft uns das Problem. Die Trägheit selber zwingt uns dazu, jene Energie zu mobilisieren, mit der wir unseren Gefühlsstau beenden können. Die Energie kommt zurück, wenn wir den Mut aufbringen, dort Nein zu sagen, wo wir sie verlieren. Sobald wir unseren Emotionen freien Ausdruck gestatten, kommt die ins Stocken geratene Energie ins Fliessen. Wir können freier durchatmen, das verlorene Selbstwertgefühl kehrt zurück und wir sind wieder im Einklang mit unserer inneren Wahrheit.

Negativ

Wenn wir uns emotional geschwächt und ausgelaugt fühlen, besteht die Gefahr, dass wir noch mehr Negativität anziehen. So geraten wir in einen Teufelskreis, aus dem der Ausweg zunehmend schwerer zu finden ist. In unserer Kraftlosigkeit und eingebildeten Ohnmacht verlieren wir die Möglichkeit, realistisch zu denken und situationsgerecht zu handeln. Je länger wir im alten Trott unserer Gewohnheiten bleiben, desto tiefer versinken wir im Sumpf der Trägheit.