Fünf der Stäbe - Streben
Hemmung, Verbitterung, Ängstlichkeit, Sehnsuch
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Bei der Fünf der Stäbe handelt es sich um Angst, Unruhe oder Frustration, die aus einer zu starken Zurückhaltung der natürlichen Triebe resultiert.


Fünf der Stäbe - Streben
Die kriegerische Feuer-Energie der fünf Stäbe will sich ausdehnen, will Einfluss nehmen, will bestimmen und herrschen. Dieses Vorwärtsstreben wird gebremst oder gar verhindert und trifft auf massiven Widerstand, einen inneren Konflikt, der sich aus Angst oder Zurückhaltung dem natürlichen Streben widersetzt. Dieser Stau verhindert den Ausdruck der inneren Kräfte, die sich kreativ entfalten wollen. Wird diese Hemmung nicht erkannt, kann sich die innere Disharmonie im äusseren Leben in Form von Streit, Sorgen und Konflikten manifestieren. Kämpfe dagegen an.

Affirmation

Ich löse meine inneren und äusseren Konflikte, indem ich mich für die urteilsfreie Liebe öffne.

Positiv

Es ist wichtig, unsere tiefen Motive zu erforschen. Steht das, was wir anstreben, mit unserem Herzen, unserer Liebe und Weisheit im Einklang oder kämpfen wir aus egoistischen Motiven, um Recht zu behalten und unsere Überlegenheit zu demonstrieren? Es kann auch sein, dass wir uns äussere Bedingungen aufzwingen lassen, die uns nicht liegen und die wir ändern sollten. Wer bereit ist, diese Fragen ehrlich zu beantworten, wird bald in der Lage sein, die inneren und äusseren Hindernisse zu erkennen und aus dem Weg zu räumen, damit seine Energie wieder fliessen kann.

Negativ

Das Streben hat seine eigenen Gesetze. Streben wir nach etwas, werden wir es nicht erreichen, weil wir zum Ausdruck bringen, dass wir es nicht haben – und dies wird zur Realität. Wir setzen uns für etwas ein – und fühlen uns ohnmächtig und handlungsunfähig. Anstatt unserem Wesen Ausdruck zu verleihen und uns von unserer Energie tragen zu lassen, geraten wir in Zugzwang, fühlen uns unter Druck und werden ärgerlich, gereizt oder feindselig. Es kann auch sein, dass unsere innere Kraft nach einem Ausdruck strebt, den wir nicht zulassen, und damit unterdrücken wir unsere Lebensenergie. Seien es andere Menschen oder Umstände von denen wir uns hindern lassen, oder unsere irrationalen Ängste, die uns sabotieren oder lähmen – was sich in uns aufstaut, kann gefährlich und destruktiv werden, denn die Feuerkraft strebt danach sich zu entladen. Wenn wir ihr aber vertrauen und uns nach ihr richten, kann sie uns zu einem Befreiungsschlag verhelfen.

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