Königin der Schwerter
Objektives Denken, Klarheit, Ehrlichkeit
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Die Königin der Schwerter ist eine Maskenzerreisserin. Damit bewahrt sie sich ihre Unschuld und Neugierde – und ihre Persönlichkeit.


Königin der Schwerter
Eine Maske trägt man dann, wenn man ein fremdes Verhalten kopiert oder denkt, man müsse sich in gewissen Situationen, auf eine bestimmte Weise verhalten. Wir versuchen so, jemand zu sein, der wir nicht sind, und dadurch wirken wir unecht. Andere aber k├Ânnen wir nur beeindrucken, wenn wir uns erlauben, der zu sein, der wir sind. Die Königin der Schwerter fordert uns auf, uns einer gründlichen Selbstprüfung zu unterziehen. Wir besitzen jetzt die Klarheit, Sein und Schein zu unterscheiden. Wir sollten auf den Schutz von eingeübtem Rollenverhalten verzichten, damit wir uns wieder spontan und angstfrei bewegen können. Wenn wir unser Wesen kennengelernt haben, sind wir unserer Würde sicher.

Affirmation

Ich begegne den Menschen so, wie ich bin, ohne mich hinter einer Maske zu verstecken. Ich stehe zu meinem eigenen Wesen und bin stolz darauf.

Positiv

Wenn wir entdecken, dass jeder Mensch etwas Einzigartiges ist, und diese Einzigartigkeit begrüssen, ist es uns möglich, mit unserer Ausstrahlung einen Eindruck von einmaliger Qualität zu hinterlassen. Wenn wir auf den Schutz unserer Rollen verzichten, begegnen wir den Menschen offen, unverblümt und unmittelbar. Unsere Begegnungen erhalten dann einen Geschmack von Echtheit und Tiefe. So hinterlassen wir einen Eindruck, der zu Recht als wesentlich bezeichnet werden kann. Jeder Mensch ist etwas Besonderes und dies kommt zum Ausdruck, wenn wir auf Sicherheit und Kontrolle verzichten.

Negativ

Die Maske der Angst besteht aus aufgesetzter Höflichkeit, Berechnung, Wohlverhalten und dem Bedürfnis nach Anerkennung. Wenn wir selber aus Angst nicht fähig sind, uns so zu anerkennen, wie wir sind, unterdrücken wir unsere Gefühle, um uns dem Druck von aussen anzupassen. Dann neigen wir dazu, wunde Punkte bei anderen zu suchen und anzuprangern, um von unseren Schwächen abzulenken. Oder wir ziehen uns in unser Schneckenhaus zurück und lassen zu, dass andere über uns verfügen. Durch dieses bewusste Unterdrücken verraten wir unsere Gefühle und geraten auf den Weg der Krankheit und der Depression.

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